Lerntypen

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Generell wird zwischen vier Lerntypen unterschieden:
  • Wer den eigenen Lerntyp kennt lernt besser und schneller.
    Denn Lerntechniken bringen am meisten, wenn sie zum eigenen Typ passen.
  • Dabei kann der eigene Lerntyp eine Mischung aus den verschiedenen Typen sein.
    Welche Lerntypen gibt es? Und welcher bin ich?

Sie kommen aus der Seminaren oder Vorlesungen und fühlen sich genauso schlau wie vorher? Das kann daran liegen, dass Sie einfach ein Lerntyp sind, der mehr Stimulation braucht als nur Frontal-Berieselung. Jeder Mensch lernt anders.
Die Lernpsychologie unterscheidet deshalb verschiedene Lerntypen. Mit ihrer Hilfe werden unterschiedliche Persönlichkeiten und ihre Stärken sowie Schwächen beim Lernen in Gruppen unterteilt.

Ist die Frage „Welcher Lerntyp bin ich?“ aber erst einmal beantwortet, kannst das eigene Lernverhalten optimiert werden.
Allerdings ist niemand nur ein ganz bestimmter Lerntyp. Die richtige Frage wäre also: welche verschiedenen Lerntypen stecken in einem und wie stark sind sie ausgeprägt? 

Es gibt zwar diverse Fragebögen, die bei der Typbestimmung helfen können, viel wichtiger ist aber die eigene Selbsteinschätzung. Der Lerntypentest macht nämlich im Grunde nichts Anderes als einen zu bestimmten Situationen zu befragen. Situationen mit denen man selbst tagtäglich konfrontiert wird. Sinn macht es die unterschiedlichen Lernsituationen und Lernmethoden zu reflektieren und für sich selbst durchzugehen. Wo ist einem das Lernen besonders leichtgefallen?

In welchen Fällen hat sich der Lerninhalt quasi von selbst eingeprägt? In welchen Situationen und Veranstaltungen ist es einem selbst schwergefallen? Mit Hilfe dieser Beobachtungen und dem Wissen über die Lerntypen, sollte das eigene Lernverhalten optimiert werden.
Das bekannteste Modell unterscheidet zwischen visuellen, auditiven, haptischen / kinästhetischen sowie kommunikativen Lerntypen.

Der kommunikative Lerntyp: der Diskutierer

Sie finden kleine Seminar- und Lerngruppen hilfreicher als die Vorträge/Vorlesungen? Vor allem angeregte Diskussionen oder Gespräche helfen Ihnen, Dinge zu verstehen und nachhaltig abzuspeichern? Dann gehören Sie vielleicht auch in das Lager des kommunikativen Lerntyps.
Besonders angeregte Diskussionen und Gespräche helfen Ihnen dabei, Dinge zu verinnerlichen sowie Sachverhalte zu verstehen und einzuordnen. Aber auch das Halten von Vorträgen hilft einem selber weiter – Hauptsache die Kommunikation mit anderen steht im Mittelpunkt. Denn später helfen Details aus Gesprächsverläufen sowie Argumente aus Diskussionen, um sich an Sachverhalte und Gelerntes zu erinnern.

In Ihnen steckt ein kommunikativer Lerntyp wenn:

  • Sie kleine Lerngruppen bevorzugen, in denen Sie sich an Gesprächen und Diskussionen beteiligen können
  • Ihnen das Halten von Vorträgen und Präsentationen keine Probleme bereitet
  • Gesprächsverläufe und Argumentationen Ihnen helfen, Gelerntes ins Gedächtnis zu rufen

Finde Sie hier heraus was für ein Lerntyp Sie sind und lernen Sie in Zukunft effizienter und motivierter!

Der haptische Lerntyp und der kinästhetische Lerntyp: die Praktiker

Die beiden Lerntypen liegen sehr nahe beieinander, da bei Ihnen die Praxiserfahrung das Wichtigste ist.
Beide machen mit dem allseits bekannten „Learning by Doing“ die größten Fortschritte.
Wenn Sie zu diesem Lerntypen gehören, müssen Sie sich einfach ausprobieren und selbst anpacken, um zu verstehen und letztlich Lerninhalte zu verinnerlichen. Als haptischer Lerntyp kommen Ihnen dabei vor allem Aufgaben entgegen, bei denen Sie auch tatsächlich die Hände einsetzen können. Oder auch Dinge einfach genau ertasten und erfühlen können. Später sind diese Prozesse und Erfahrungen für Sie eine Stütze, um Gelerntes abzurufen. Sie gehören zum haptischen / kinästhetischen Lerntyp wenn:

  • Praktische Erfahrung für Sie unersetzlich ist und Sie Dinge einfach selbst gemacht haben müssen
  • Die Hände in Ihrem Lernprozess eine große Rolle spielen
  • Sie Wissen mit Hilfe von Prozessen, Erfahrungen und konkreten Situationen besser abrufen können

Finde Sie hier heraus was für ein Lerntyp Sie sind und lernen Sie in Zukunft effizienter und motivierter!

Der auditive Lerntyp: der Zuhörer

Wenn Sie zu den auditiven Lerntypen gehören, ist eine Vorlesung oder ein Vortrag für Sie eine gute Sache. Sie können sehr gut zuhören und es fällt Ihnen auch über lange Strecken nicht schwer aufmerksam zu bleiben und das Gehörte regelrecht aufzusaugen. Das gesprochene Wort ist für Sie der Schlüssel zum Lernerfolg. Das spiegelt sich auch in Ihren Notizen wieder, weil Sie sich vor allem auf das Zuhören konzentrieren, fallen diese oft eher knapp aus. Beim Lesen sind Sie möglicherweise etwas langsamer als andere und bei Grafiken und Diagrammen helfen Ihnen die mündliche n Erklärungen und ausführliche Besprechungen weiter. Beim Schreiben hilft es Ihnen, wenn Sie im Kopf bereits alles detailliert ausformuliert haben, bevor Sie es zu Papier bringen.
Sie sind ein eher auditiver Lerntyp wenn:

  • Sie keine Probleme haben, auch über lange Strecken, aufmerksam zuzuhören
  • Ihre Notizen eher knapp ausfallen, weil Sie sich vor allem auf das Zuhören konzentrieren
  • Sie die Sätze im Kopf ganz genau ausformulieren, bevor Sie sie zu Papier bringen

Finde Sie hier heraus was für ein Lerntyp Sie sind und lernen Sie in Zukunft effizienter und motivierter!

Zurück

Quelle

Der visuelle Lerntyp: der Betrachter

 „Ich muss mir das erstmal anschauen“ – diesen Satz hat jeder mal gehört und gesagt. Zu Recht: Das Sehen ist wichtiger Bestandteil, um Sachverhalte zu verstehen, und steht für den visuellen Lerntyp im Mittelpunkt des Lernprozesses. Das Lesen spielt dabei sogar eine untergeordnete Rolle. Am meisten zehrt der visuelle Lerntyp von Infografiken, Diagrammen und Bildern, aber auch Videos und anderen visuell aufbereiteten Informationen.
Dies hat auch eine Auswirkung darauf, wie man einen Vortragenden wahrnimmt. Wenn Sie mehr ein visueller Lerntyp sind, fällt Ihnen das Lernen bei Vorträgen, die viel gestikulieren und eine bildstarke Sprache benutzen, wesentlich leichter. Außerdem spiegelt sich das auch in Ihren Notizen wieder: Neben Text notieren Sie sich vermutlich auch viele Symbole und machen gerne Tabellen und Skizzen.

Sie sind ein visueller Lerntyp wenn:

  • Ihnen Grafiken, Schaubilder und anderes Material besonders gut helfen
  • Sie in Notizen mit Skizzen oder Symbolen arbeiten
  • Bildstarke Sprache es Ihnen erleichtert, einem Vortrag zu folgen

Finde Sie hier heraus was für ein Lerntyp Sie sind und lernen Sie in Zukunft effizienter und motivierter!